Freiburg-Hochdorf

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

Veröffentlicht in Aktuelles

2021 war ein gutes Jahr für die deutsche Sozialdemokratie. Wer hätte wohl schon im Januar gedacht, dass mit Olaf Scholz nach 16 Jahren endlich wieder ein Sozialdemokrat ins Kanzleramt einzieht.

Der Beginn des Jahres versprach nicht nur aus sozialdemokratischer Sicht wenig Gutes. Die Pandemie hatte das Land fest im Griff und wir mussten unter erschwerten Bedingungen im teilweise tief verschneiten Freiburg einen Landtagswahlkampf bestreiten. Mit 11,7% hat die SPD eine historische Niederlage einstecken müssen. Trotzdem ist es uns aber damit gelungen, wieder drittstärkste Kraft im Land zu werden. Viel wichtiger ist aber, dass es dank eurer Hilfe gemeinsam gelungen ist, unter diesen schwierigen Bedingungen das SPD-Landtagsmandat in Freiburg zu halten.

Ein Wahlkampf wurde vom nächsten gejagt. Kaum war die Landtagswahl vorbei, startete schon der Bundestagswahlkampf. Über viele Wochen, sogar Monate hinweg, legten die Ortsvereine und Kreisverbände im Wahlkreis gemeinsam mit Julia Söhne und einem bunten Wahlkampfteam einen beeindruckenden Wahlkampf aufs politische Parkett. 50.000 Briefe wurden von euch verteilt, zahlreiche Infostände und viele kreative Wahlkampftermine konnten im Sommer stattfinden. Wir waren uns so sicher, dass es für das Direktmandat reichen würde, doch leider hat es am 26. September denkbar knapp nicht geklappt. Wir möchten diesen Brief nutzen, um uns bei jedem einzelnen von euch nochmals für den großartigen Einsatz in diesem Superwahljahr zu bedanken. Die Ausdauer, mit der ihr Briefe und Flyer verteilt oder Plakate aufgehängt habt, sucht seinesgleichen. Eure Spendenbereitschaft hat alle Rekorde gebrochen und hat uns vieles ermöglicht. Nicht zuletzt haben eure Gespräche, euer Einsatz und eure Zuversicht dazu geführt, dass die SPD in Freiburg bei der Bundestagswahl ein beeindruckendes Ergebnis erzielt hat.

Diese Teamleistung ist außergewöhnlich und zeichnet uns als Genossinnen und Genossen aus. Wir sind sehr dankbar, dass wir in diesen herausfordernden Zeiten so aufeinander bauen können. 2021 endet, wie es begonnen hat: mitten in der Pandemie. Doch mittlerweile sind wir darin erprobt, unsere Sitzungen und Veranstaltungen digital abzuhalten. Es gelingt uns immer mehr, unsere Arbeitsweise auf die herausfordernde Situation abzustimmen.
Nichtsdestotrotz bedauern wir jede Veranstaltung, die wir dennoch absagen müssen – wie zum Beispiel auch den Neujahrsempfang. Die Planungen liefen bereits auf Hochtouren. Das E-Werk hatte uns schon zugesagt. Doch mit den Inzidenzzahlen wuchs auch die Sorge vor dem Infektionsrisiko. Der Kreisvorstand hat sich daher mehrheitlich dazu entschieden, die Veranstaltung im Januar abzusagen und sie im Frühjahr nachzuholen, sollte es die pandemische Lage erlauben. Ein Neujahrsempfang lebt von den persönlichen Begegnungen, von guten Gesprächen und nettem Beisammensein. Das alles ist derzeit in dieser Form leider undenkbar. Auch die Jahreshauptversammlung und die Ehrungen für langjährige Parteizugehörigkeit werden im Frühjahr stattfinden, sobald sich die pandemische Lage stabilisiert hat. Lasst uns dennoch optimistisch in die Zukunft blicken. Wir bleiben zuversichtlich, dass im neuen Jahr wieder viele Begegnungen, gute Gespräche und attraktive politische Arbeit möglich sein wird. Um es mit Karl Lauterbach zu sagen: wir werden den Kampf gegen die Pandemie gewinnen.

Wir wünschen Euch fröhliche Weihnachten, besinnliche Feiertage und für das neue Jahr 2022 nur das Allerbeste.

Eure Kreisvorsitzenden Viviane Sigg und Julien Bender

 

 

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