Freiburg-Hochdorf

 

SPD Freiburg nominiert Gabi Rolland für die Landtagswahl

Veröffentlicht in Aktuelles

Gabi Rolland wird im kommenden März erneut für die SPD im Wahlkreis Freiburg II antreten. Mit großer Mehrheit stimmten die Mitglieder für die erneute Kandidatur der Landtagsabgeordneten. Als Ersatzkandidatin wurde die SPD Kreisvorsitzende Viviane Sigg gewählt.

Am 9. September fand die Mitgliederversammlung zur Wahl der SPD Kandidatinnen für die Landtagswahl im Wahlkreis 46 statt. Mundschutz und strenge Abstandsregelungen sicherten trotz Corona einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung im Bürgerhaus Seepark. Als einzige Bewerberin stand die bisherige Landtagsabgeordnete Gabi Rolland zur Wahl. Mit großer Mehrheit stimmten 49 der anwesenden 53 stimmberechtigten Mitglieder für ihre erneute Kandidatur.

Die 56 Jahre alte Diplom-Verwaltungswirtin kandidiert zum dritten Mal für die SPD in Freiburg. „Mein Hauptmotiv ist, dass ich für die und mit denen kämpfen möchte, die Hoffnung haben, in diesem Land besser leben zu können. Das fängt beim Wohnen an, geht über die Bildung bis hin zum Umweltschutz“, verkündete Rolland am Anfang ihrer Rede.

Die Themen Wohnen, Bildung und Umweltschutz stehen ganz oben im Fokus von Gabi Rollands bisheriger Arbeit im Landtag. In ihrer Rede wandte sie sich gegen Lehrstand und Immobilienspekulation und hob besonders ihr Engagement für den Milieuschutz im Stühlinger hervor. „Ich werde weiterhin unerschrocken anprangern, wenn Spekulanten aus Häusern die angestammten Bewohner vertreiben und werde dem Land auf den Fersen bleiben, wenn es Immobilien leer stehen lässt.“, kündigte die Landtagsabgeordnete an.

Bei der Umweltpolitik griff Rolland die Politik der grün-schwarzen Landesregierung scharf an. Sie kritisierte besonders das neue Klimaschutzgesetzt des Landes als unzureichend und sieht dort auch Umweltverbände wie den „Bund für Umwelt und Naturschutz“ (BUND) an ihrer Seite: Bei der Einsparung von CO2 liege Baden-Württemberg hinter dem Durchschnitt zurück, auch beim Ausbau von Windkraft- und großen Photovoltaikanlagen komme das Land trotz grüner Landesregierung viel schlechter Vorwärts als andere. „Klimaschutz in Baden-Württemberg ist rot!“, rief Rolland der Versammlung zu.

Dritter Schwerpunkt an diesem Abend war die Bildungspolitik. Dies ist zugleich das Hauptthema von Viviane Sigg, die Gabi Rolland als Zweitkandidatin zur Seite stehen wird. Die 40-jährige Lehrerin sprach sich in ihrer Rede für ein besseres und gerechteres Bildungssystem aus. Wie erfolgreich ein Kind in der Schule sei, dürfe nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen: „Die Frage darf nicht sein: „Wo kommst du her?“ , sondern sie muss lauten: „Wo willst du hin?“ Dafür möchte ich kämpfen – und deswegen stehe ich heute hier.“, rief Viviane Sigg der Versammlung entgegen.

Scharf kritisierte Sigg auch die eklatanten Fehler der Landesregierung bei der Digitalisierung der Schulen. Besonders die Corona- Krise hätte hier viele Versäumnisse offengelegt. Egal aus welchem Elternhaus, alle Schüler müssten mit digitalen Geräten ausgestattet werden. Ungleiche Ausstattung sorge für ungleiche Bildungschancen.

Viviane Sigg schwor die anwesenden Mitglieder auch temperamentvoll auf den kommenden Wahlkampf ein. Als starkes „Frauenpower-Duo“ werde sie an der Seite von Gabi Rolland für diese Ziele hier vor Ort in Freiburg kämpfen.

 

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